In Erinnerung

... an Taylor

In Memory für unsere TAYLOR ! Viel zu früh musste sie von uns gehen, wir treffen sie auf der Rainbowbridge wieder.

Ein liebes Dankeschön an Claudia und die ganze Familie !

       

        

 

 

...an Benno


Wir treffen uns wieder auf der Rainbow Bridge


Im Himmel gibt es ein Gebiet, genannt Rainbow Bridge. Wenn ein geliebtes Tier stirbt, das auf unserer Erde einen geliebten Menschen hatte, dieses Tier geht zur Rainbow Bridge. Dort sind Wiesen und Hügel für unsere geliebten Freunde, damit sie zusammen rennen und spielen können. Dort gibt es Wasser und Nahrung in Hülle und Fülle, die Sonne scheint, und unsere Freunde fühlen sich wohl.

Alle Tiere, die krank und alt waren, sind wieder gesund und kräftig; diejenigen, die verletzt und verkrüppelt waren, sind wieder wohlauf, so wie wir sie aus unseren Träumen vergangener Zeiten kennen. Die Tiere sind dort glücklich und zufrieden, bis auf einen kleinen Umstand: sie alle vermissen jemanden ganz bestimmtes, den sie zurücklassen mussten.

Sie alle rennen herum und spielen miteinander, aber für jedes Tier kommt der Tag, an dem es plötzlich innehält und mit hellen Augen erwartungsvoll und zitternd in die Ferne schaut. Plötzlich trennt es sich von seinen Spielkameraden und rennt immer schneller und schneller über die grünen Wiesen. Da siehst Du etwas auf Dich zurennen, und wenn Du und Dein geliebtes Tier Euch freudig trefft, werdet Ihr niemals mehr getrennt werden. Freudentränen laufen über Dein Gesicht, Deine beschützenden Hände streicheln wieder den Kopf Deines Tieres und Du wirst wieder in die treuen Augen schauen, die so lange aus Deinem Leben gegangen waren, aber niemals aus Deinem Herzen. Dann geht Ihr zusammen über die Regenbogenbrücke...
*Autor unbekannt, ins Deutsche übersetzt von Klaus Kempf 1998*

 

Wenn es soweit ist

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält ständig mich wach -
Was Du dann tun musst - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.
Dass Du sehr traurig, versteh ich wohl,
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll,
an diesem Tag - mehr als jemals geschehn -
muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehn.
Wir lebten zusammen in Jahren voller Glück,
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei?!
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.
Begleite mich dahin, wohin ich gehn muss.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss!
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir bewiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme Dich nicht, wenn Du einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint,
es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.

Benno mit 13 Jahren

 

An Brandy

 

Ich bin nicht tot -
Ich tausche nur die Räume.
Ich lebe in Euch -
Und gehe durch Eure Träume.

(Michelangelo)

 

Brandy und Jana

 

 

...an Badkes Ben


Nichts war zu spät, aber vieles zu früh - das Leben ist nicht fair.

Ich kann nicht mehr sehen, traue nicht mehr meinen Augen.
Kann kaum noch glauben, Gefühle haben sich gedreht.
Ich bin viel zu träge, um aufzugeben, es wäre auch zu früh, weil immer was geht.
Nichts war zu spät, aber vieles zu früh - das Leben ist nicht fair.
Es war ein Stück vom Himmel, dass es Dich gibt.
Du hast jeden Raum mit Sonne geflutet, hast jeden Verdruss ins Gegenteil verkehrt.
Wir waren verschworen, wären füreinander gestorben, haben den Regen gebogen, uns Vertrauen geliehen, wir haben uns geschoben durch viele Gezeiten.
Nichts war zu spät, aber vieles zu früh - das Leben ist nicht fair.
Nordisch nobel Deine sanftmütige Güte, Dein unbändiger Stolz, Dein sicherer Gang, Deine heitere Würde, Dein unerschütterliches Geschick.
Habe Dich sicher in meiner Seele, trage Dich bei mir - bis mein Vorhang fällt

(Der Weg, Herbert Grönemeyer)



Am 13. September 2002 hatten wir das Gefühl, dass uns der Boden unter den Füßen weggerissen wird: Badkes Ben ist im Alter von 2 ½ Jahren aus einer Narkose nicht mehr aufgewacht. Der Mittelpunkt unserer Familie wurde uns genommen.

Wir durften ein Stück unseres Lebens gemeinsam mit ihm gehen, wir haben in der kurzen Zeit, die uns zusammen vergönnt war, sehr viel Schönes mit ihm erlebt und viel von ihm gelernt. Er war uns ein treuer und zuverlässiger Freund auf vielen Spaziergängen und Reisen. Seine Sanftmut, sein Stolz, seine Größe und sein sonniges Gemüt haben jeden Tag zu einem besonderen Tag werden lassen. Dafür sind wir unendlich dankbar.

Dieser Abschied bedeutet für uns nicht das Ende, Bens Einfluss auf unser Leben wird fortwirken. Es wird wohl kein Tag vergehen, an dem wir nicht an ihn denken. Und es gibt Zeiten, in denen uns die Erinnerung an Ben in die einzig wahre Realität zurückbringt - die Realität, dass die Liebe die einzige Kraft ist, die uns wahrlich empfindsam für die Bedürfnisse anderer Lebewesen, der Tiere ebenso wie der Menschen, macht.


Sabine Hönsch

 

Badkes Ben mit 2 1/4 Jahren

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